Nachhaltig bauen: warum ökologisch nicht immer teu(r)er sein muss

Warum nachhaltiges Bauen nicht teuer sein muss

Wenn es um den Hausbau geht, wird ökologisch oft mit teuer gleich gesetzt. Nachhaltig Bauen wäre zwar in vielerlei Hinsicht wünschenswert, aber die vermeintlich hohen Kosten schrecken viele doch weiterhin ab.

Dass aber nachhaltig nicht immer gleich teuer sein muss, hat sich bereits in einer Studie zum Gebäudeneubau gezeigt: stellt man Kosten- und Nachhaltigkeitsfaktoren gegenüber, kann kein negativer Zusammenhang von Kosten und reduzierten Umweltwirkungen festgestellt werden (vgl. hierzu die Studie auf dgnb.de).

So ist ökologisches Bauen zwar in erster Näherung etwa 2 bis 10 % teurer als die Verwendung herkömmlicher Baustoffe. Allerdings kann die Auswahl der richtigen Baustoffe für einen nachhaltigen Hausbau zwar zunächst höhere Baukosten verursachen, zahlt sich aber oft langfristig durch Einsparungen bei den Betriebskosten aus. Und die Investition amortisiert sich spätestens, wenn man die gesteigerte Wohn- und Lebensqualität durch eine bessere Raumatmosphäre mit einbezieht (vgl. hierzu den Beitrag zu schadfreiem Bauen auf isotec.de).

Auch die Investition in ein durchdachtes Rollladen- und Beschattungssystem, wie BÖHM ROLLLADEN es seinen Kunden anbietet, hilft Kosten reduzieren. Intelligent gesteuerte Rollläden können durch die verminderte Wärme-Abgabe über die Fenster in die Außenwelt langfristig Energie und damit Kosten sparen.

Insbesondere ein textiler, außenseitig angebrachter Sonnen- und Sichtschutz (ein sogennanter Zipscreen) verhindert die Aufheizung von Räumen im Sommer beträchtlich.

Green Living - Beschattung

Diese Senkrecht-Beschattung, die insbesondere bei großen Fenstern und Öffnungen sowie Glasfronten zum Einsatz kommt, erlaubt, auf Klimaanlagen komplett oder zumindest zu einem großen Anteil verzichten zu können.

Nachhaltig Bauen: Die richtige Wahl von Baustoffen

Nachhaltigkeit beim Hausbau fängt nicht erst bei der Einrichtung an: bereits bei der Auswahl der richtigen Komponenten und Baustoffe für den Hausbau kann in die ökologische Wertigkeit des eigenen Lebensraums investiert werden. 

Verwendet man natürliche Baustoffe für ökologisches Bauen, lassen diese sich auch problemlos in den Naturkreislauf zurückführen (Recycling). Allerdings funktioniert dies nur, wenn die Behandlung dieser Baumaterialien nicht dem Recycling entgegenstehen. 

Holz etwa, das sich grundsätzlich nach der Verwendung als Baustoff zum Heizen nutzen lässt oder sogar kompostierbar wäre, kann durch den Einsatz chemischer Holzschutzmittel für den Recycling-Prozess unbrauchbar werden.

Eine noch nachhaltigere Alternative zu Holz?

Wenn Holz keine Option ist, weil man Eigenschaften wie dauerhafte Wasserbeständigkeit, kein Splittern und Vergrauen sucht, liefert RESYSTA eine ökologisch wertvolle Alternative. Im Hofquartier von der gleichnamigen Firma angeboten, kann der Besucher das Material im eigenen Showroom begutachten. 

Es handelt sich um eine grüne Alternative zu Tropenholz.

resysta material fassade - nachhaltig

RESYSTA besteht zu ca. 60% aus Reishülsen, einem Abfallprodukt der Landwirtschaft, das weltweit bisher überwiegend verbrannt oder vergraben wird, um es zu entsorgen. Wenn man so will, ein beinahe endlos vorhandener, nachwachsender Rohstoff, der überall verfügbar ist.

RESYSTA sieht hochwertigen Hölzern zum Verwechseln ähnlich und übertrifft deren Eigenschaften in vielen Punkten. 

Wer auch nur kurz darüber nachdenkt, dem wird klar, was dieses Material gerade beim Hausbau, der Fassadengestaltung und im Innenausbau an Möglichkeiten eröffnet. Und es ist zu 100% recyclingfähig, was natürlich für eine hervorragende Ökobilanz sorgt.

Nicht umsonst wurde dieses Produkt mit dem Green Product Award 2018 ausgezeichnet.

Grüne Baustoffe für ein Wohlfühlzuhause

Ein weites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten grüner Baumaterialien findet sich auch bei FLIESEN KÜGLER, einem weiteren Aussteller im Hofquartier. 

Die meisten der Keramikprodukte offerieren nicht nur eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten, sondern zeichnen sich auch durch hervorragende ökologische Eigenschaften aus. 

green living keramik fliesen

Keramik weist eine sehr hohe Speicher- und Wärmeleitfähigkeit aus und eignet sich hervorragend als idealer Belag für Fußbodenheizungen. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung verringert die Luftzirkulation, wodurch weniger Hausstaub aufgewirbelt und die Luft weniger belastet wird.

Gleichzeitig können Keramikprodukte im Sommer hervorragend als passive Raumkühlung dienen. Im Winter dagegen speichern sie die einstrahlende Sonnenwärme.

Viele der bei FLIESEN KÜGLER zu sehenden Fliesen und Keramikprodukte bestehen zu über 90% aus natürlichen Rohstoffen erstklassiger Qualität. Nicht ohne Grund sind sie deshalb auch mehrfach ökologisch zertifiziert (EU Ecolabel, Greenguard, Umweltprodukt-Deklaration EPD). Und tragen damit in jeder Hinsicht zu Nachhaltigkeit und Green Living in den eigenen vier Wänden bei.

Und auch die Verarbeitung besteht die Prüfung eines Green-Living-Materials: Es kommen nur hydraulische Fliesenkleber und Fugenmörtel nach EC1 zum Einsatz. Dadurch ist auch der Einsatz in Wohnräumen emissionsneutral, lösungsmittelfrei und setzt keine flüchtigen organischen Verbindungen (sogenannte VOCs) frei.

Die besondere Rolle von Fenstern

Klassischerweise sind Fenster eine Schwachstelle in der Dämmung eines Gebäudes. Deshalb spielen sie auch eine bedeutende Rolle für die Ökobilanz eines Hauses. 

So steigern optimiert gedämmte Fenster nicht nur die grundlegende Energieeffizienz von Gebäuden, sondern dienen heute häufig auch der passiven Energiegewinnung. Dank passender Verglasung, gedämmten Rahmen und dem perfektionierten Einbau von Fensterfronten und Dachfenstern.

Am Hofquartier kann man beim Aussteller IP COMPANY die Vorteile einer hochwertigen und ausgeklügelten Verglasung direkt erleben: 

ip company nachhaltige Fenster

Die großflächigen Fenster des Poolhauses sind nicht nur von IP COMPANY geliefert und gebaut. Sie bieten gleichzeitig auch Platz für Schulungen der besonderen ip Produktreihen.

Aber nicht nur Fenster allein können den ökologischen Fußabdruck eines Gebäudes beeinflussen: Rollläden und Beschattungssystemen können ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen. Und im Zusammenspiel verringern durchdachte Fenster- und Beschattungssysteme den Wärmebedarf und Aufwand für Klimaregulierung über das Jahr erheblich.

Und das Besondere der Firma BÖHM ROLLLADEN am Hofquartier: der Hauptlieferant im Bereich Rollläden, Raffstoren und Textilscreens ist EPD-zertifiziert (Environmental Product Declaration). So wird eine Produkt-Güte garantiert, die den hohen Standards wie dem unbedenklichen Einbau der Produkte in Altenheimen und Kindergärten entspricht. Und das als einzige Firma in diesem Bereich in Deutschland.

11. Juni 2021

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